Recht auf mehr! Vom Frauenwahlrecht zur Parität

Vom Frauenwahlrecht zur Parität
 
Foto: Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen
 


„Frauen arbeiten, fahren Auto, wickeln Geschäfte ab und sitzen als Volksvertreterinnen in den Parlamenten! Das alles ist selbstverständlich“, erklärte Bärbel Pauck, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im SPD-Unterbezirk Lüneburg, anlässlich des Weltfrauentages und 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland.

 

Aus diesen Anlässen zeigte die ASF am vergangenen Sonntag den Schweizer Film „Die Göttliche Ordnung“ im Scala Programmkino. Der Film zeigt wie  hart Frauen in der Schweiz der 1970er Jahre gleichzeitig ihre politischen Rechte und ihr Selbstbestimmungsrecht erkämpften. Erst 1971 führte die Schweiz infolge einer  Volksabstimmung des männlichen Teils der Bevölkerung in einzelnen Kantonen das Wahlrecht für Frauen ein.

Mit Hedi Wegener, ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete, diskutierten die ZuschauerInnen im Anschluss an den Film über das heute selbstverständliche Wahlrecht der Frauen in Deutschland.  Aus aktuellem Anlass - der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit  oder Equal Pay Day (EPD) fand am selben Tag statt - wurde die lebhafte Diskussion bald auf Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männer und die dringend notwendige Aufwertung sozialer Berufe gerichtet.

Die vollständige Gleichberechtigung ist noch nicht in allen Bereichen erreicht. So beträgt der Frauenanteil im Bundestag derzeit lediglich 31 Prozent. Daher will die SPD den Paritätsgrundsatz im Wahlrecht verankern. „Mit einem Paritätsgesetz würden Frauen und Männer gleichberechtigt in den Parlamenten vertreten sein. Dafür setzen wir uns ein! Dafür kämpfen wir!“, so Pauck.

 
    Gleichstellung     Menschenrechte
 

 


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