Wahlprogramm | Themenbereich 1: „Landkreis sozial gestalten“

Artikel Themenbereich Soziales
 

Wir stehen für eine gerechte Jugend- und Sozialpolitik.

Wir stärken im Landkreis bestehende Sozialräume, verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, unterstützen Sozial- und Wohlfahrtsverbände, stärken die Integration, fördern benachteiligte Kinder besonders, stellen uns den Herausforderungen des demografischen Wandels und schaffen bessere Lebensbedingungen im Alter.
 

Wir stärken die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter. Jugend ist Zukunft! Kindertagesstätten sind Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, deshalb ist ein zügiger Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren, sowie die bedarfsgerechte Schaffung von Betreuungsmöglichkeiten für Grundschulkinder wichtig. Politisches Ziel bleibt die gebührenfreie Betreuung von Kindern. Eine Gesellschaft, die Zukunft haben will, muss Eltern und Kinder angemessen unterstützen.
Besonderes Augenmerk legen wir auf die Förderung benachteiligter Kinder. Wir werden auch in Zukunft dazu beitragen, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien nicht in ihren Bildungschancen eingeschränkt werden.

Wir wollen junge Menschen in Entscheidungsprozesse stärker einbeziehen. Wir setzen auf die Sozialraumorientierung durch sozialpädagogische Arbeit. Es geht uns darum, dass Jugendhilfe nicht nur auf Problem- und Notlagen reagiert, sondern frühzeitig präventiv handelt: „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Ein zentrales Anliegen ist die Bekämpfung der Altersarmut. Dazu werden wir gemeinsam mit dem Seniorenservicebüro Konzepte erarbeiten. Die neutrale Beratung und Hilfe dieses Büros muss auch im Landkreis etabliert werden.

Wir stellen uns den Herausforderungen des demografischen Wandels, indem wir die Schaffung von altengerechtem und finanzierbarem Wohnraum fördern (betreutes Wohnen, Mehrgenerationenwohnen).

Dazu soll auch die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden fortgesetzt werden. Deren wertvolle Arbeit in den Sozialräumen und verschiedenen Projekten ist für den Landkreis unverzichtbar.

Freiwillige Leistungen bleiben erhalten.

Migranten werden qualifiziert, um in Familien zu beraten und zwischen den Kulturen zu vermitteln (Kulturmittler). Mit den betroffenen Verbänden erarbeiten wir dazu ein Konzept. Der Integrationsbeirat für Stadt und Landkreis Lüneburg berät und unterstützt uns dabei.

Kurse zum Erlernen der deutschen Sprache unterstützen wir auch in Zukunft.

Die Einführung einer Sozial-Card wird geprüft.

 
    Gleichstellung     Kommunalpolitik     Sozialstaat
 

 


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