Wahlprogramm | Themenbereich 2: „Bildungs- und Kulturregion Lüneburg ausbauen“

Themenbereich Bildung – Foto: Andrey Stratilator, Fotolia.com
 

Wir sorgen für ein umfassendes Bildungsangebot von der Krippe bis zur Uni.

Wir bauen Ganztagsangebote in Krippen, Kitas und Schulen aus, modernisieren weiterhin Schulgebäude, verbessern die Technikausstattung in den Schulen, setzen uns für die Einrichtung einer zweiten Gesamtschule ein, unterstützen die Weiterentwicklung der Universität, bauen die außerschulische Fach- und Weiterbildung stetig aus, gestalten die Museumslandschaft neu und sichern und stärken das Kulturangebot auch in der Fläche.

 

Die Bildungskette beginnt mit der Betreuung von Kleinkindern und umfasst alle Altersstufen („lebenslanges Lernen“). Es ist uns ein Anliegen, Mütter und Väter bei der Entwicklung ihrer Kinder zu unterstützen und ein qualifiziertes Bildungs- und Betreuungsangebot vorzuhalten. Dafür müssen weitere Krippenplätze in Stadt und Landkreis geschaffen werden. Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden wir die Erweiterung von Ganztagsangebote in Kindertagesstätten fördern.
In Grundschulen erweisen sich die von uns bezuschussten pädagogischen Mittagstische mit einer täglichen Betreuung bis 17.00 Uhr als eine große Entlastung für berufstätige Eltern. Wir begrüßen die Einführung von Ganztagsangeboten in Grundschulen und werden die pädagogischen Mittagstische als Zusatzangebot weiter unterstützen. Auf Wunsch der Gemeinden unterstützen wir den Erhalt auch kleiner Grundschulen in der Fläche (kurze Beine – kurze Wege).
Unsere Bemühungen bei der Modernisierung und Erweiterung der kreiseigenen Schulen zeigen ihre Wirkung. In den letzten 6 Jahren haben wir 36 Mio. Euro in unsere Schulen investiert. Mit den Baumaßnahmen im Schulzentrum Bardowick, Scharnebeck und Oedeme bis zum Jahre 2013 werden diese Schulzentren grundsaniert sein und eine Mensa erhalten haben. So ist ein Ganztagsangebot mit Mittagessen an allen Schulzentren gewährleistet.

Wir haben eine Elternbefragung zur Einführung einer zweiten IGS (Integrativen Gesamtschule) in Embsen in die Wege geleitet und werden diese bei ausreichendem Interesse der Eltern als Ganztagsschule mit entsprechenden Zubauten auch einführen.

Wir wollen die Berufsbildenden Schulen in all ihren Fachbereichen weiter stärken und zu Kompetenzzentren ausbauen. Themen wie Abitur am Fachgymnasium, Berufsorientierung und Senkung der Schulabgängerquote werden wir vorantreiben.

Wichtig ist uns die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bildungsinstitutionen, um den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Übergang/Wechsel in Ausbildung und Beruf zu erleichtern. Dafür richten wir ein Bildungsbüro ein.

Die integrative Beschulung (Inklusion) ist unser großes Anliegen. Wir werden die Regionalen Integrationskonzepte (RIK) nicht nur an Grundschulen fordern, sondern auch an den weiterführenden Schulen erstellen, so dass eine ortsnahe Beschulung förderbedürftiger Kinder und Jugendlicher eine Selbstverständlichkeit wird.
Wir werden die Sprachförderung von Kindern weiter verbessern und auch Förderangebote mit Elternbeteiligung vorhalten. Sprache ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Schul- und Berufsausbildung.

Die Leuphana Universität beschreitet neue Wege und entwickelt sich zu einer international anerkannten Bildungsstätte. Die zwischenzeitlich reduzierten Studienplätze in der Übergangsphase müssen in den nächsten Jahren wieder deutlich steigen.
Dazu sind höhere Landesmittel für die Universität unerlässlich. Mit dem Bau des Audimax wird der Hochschulstandort gesichert und die Region erhält ein Zentrum für Großveranstaltungen.

Unsere Volkshochschule der Region bietet ein umfangreiches und weit gefächertes Weiterbildungsangebot für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren, das wir ausbauen werden. Insbesondere Schulabschlüsse und berufliche Aus- und Weiterbildung sind uns wichtig.

Die Vielfalt unserer kulturellen Angebote ist mitentscheidend dafür, dass Menschen in unsere Region ziehen und sich hier wohl fühlen. Mit dem Neubau und der Neuordnung der Museumslandschaft wird ein Kultur- und Bildungszentrum für die Region Lüneburg eingerichtet und vernetzt. Die Kulturvereine (Göddingen, Tosterglope, Domäne Scharnebeck) und die vorhandenen Regionalmuseen werden verstärkt mit einbezogen.

Das Theater Lüneburg und das neu eröffnete Kinder- und Jugendtheater haben als hervorragendes Kulturangebot einen sehr hohen Stellenwert für die Region.
Wir erwarten, dass die Fördermittel des Landes Niedersachsen auch in Zukunft fließen werden.

 
    Bildung und Qualifikation     Kommunalpolitik     Wissenschaft / Forschung
 

 


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