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Kirsten Lühmann Foto: Kirsten Lühmann

12. März 2020: 1,251 Mio. für die Sanierung des Freibades Adendorf - Haushaltsausschuss des Bundes stellt Mittel bereit

"Als Betreuungsabgeordnete für den Wahlkreis Lüneburg/Lüchow-Dannenberg freue ich mich ganz besonders, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages heute entschieden hat, die Sanierung des Freibades Adendorf zu fördern", kommentiert Kirsten Lühmann die Entscheidung.

Mit den Mitteln soll der langfristige Erhalt des Freibades in sichere Bahnen gelenkt werden. Lühmann weiter: "Besonders freut mich, dass mit den technischen Maßnahmen zur Senkung des Wasser- und Energieverbrauches auch der nachhaltige Umbau des Freibades sichergestellt wird. Das Freibad Adendorf ist das mit Abstand bestbesuchte Freibad im gesamten Landkreis Lüneburg und als Teil der Sportmeile Adendorf ist dessen nachhaltige, barrierefreie und einen zeitgemäßen Standard herstellende Sanierung von großer Bedeutung für die gesamte Region."

Das Freibad zeichnet sich bisher schon durch eine vorbildliche Sozialstaffel für die Eintrittskarten, die zahlreichen kostenlosen Angebote und die gezielte Ausrichtung auf die Integrationsarbeit als Begegnungsstätte aller Adendorfer aus. Wichtig ist die zeitgemäße Sanierung auch für die nahegelegene Universitätsstadt Lüneburg, die umliegenden Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen und auch besonders für die Sportvereine und die DLRG. Das umfassende Schwimmkursangebot für Kinder und Erwachsene (über 450 Abzeichen in 2018) trägt erheblich zur Erhöhung der Schwimmfähigkeit in der Elbe-Region bei.

Das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" stellte bereits Ende 2018 mit dem Bundeshaushalt 2019 insgesamt rund 200 Mio. Euro für die Jahre 2019 bis 2023 zur Verfügung. In seiner Bereinigungssitzung vom 14.11.2019 hatte der Haushaltsausschuss nach einer unerwartet großen Nachfrage weitere 200 Mio. Euro Fördermittel bereitgestellt.

Für ausgewählte Sportstätten übernimmt der Bund 45% der Kosten der Sanierung in einem Rahmen von 1 bis 4 Millionen. Das Projekt wurde 2015 initiiert und soll die vielerorts in die Jahre gekommenen Hallen, Sportplätze und Schwimmbäder wieder für den derzeitigen Bedarf fit machen. Durch die verbesserten Sporteinrichtungen sollen nicht nur das Angebot für Kinder und Erwachsene im Breitensport ausgebaut werden, sondern soll auch ein Beitrag zu kommunalem sozialem Zusammenhalt geleistet werden.

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