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Foto: selbst

12. März 2019: Berlin ist eine Reise wert

Zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft 60 plus fuhren auf Einladung von Kirsten Lühmann, MdB, nach Vermittlung durch Andrea Schröder-Ehlers, MdL, mit dem Bus für drei großartige Tage nach Berlin. Die waren angefüllt mit anregenden Gesprächen und informationsreichen Besichtigungen.
Gespräch mit MdB Foto: selbst
Im Fraktionssaal der SPD-Bundestagsfraktion

Die interessante Diskussion mit Kirsten Lühmann im Tagungsraum der SPD-Bundestagsfraktion wird allen in bester Erinnerung bleiben. Sie beantwortete unsere Fragen mit großer Kompetenz und faktenreichem Wissen. Es hätte noch lange so weitergehen können. Die Zeit für eine Besichtigung des Reichstages wurde dadurch sehr knapp. Aber wir waren zuvor schon im Plenarsaal gewesen. Ein kurzer Gang durch das Haus und auf die Kuppel mit dem Blick auf das nächtliche Berlin war trotzdem noch möglich.

Beeindruckend war der Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Ein Spaziergang durch das Brandenburger Tor tat gut. Im Haus des Bundesnachrichtendienstes wurden uns dessen vielfältige Aufgaben vorgestellt. Die Führung durch die Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ war beeindruckend. Das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ zeigte in bedrückender Weise, dass wir mit aller Macht gegen Neonazis handeln müssen. Durch die Gegenüberstellung wurde die politische und menschliche Größe der Widerstandskämpfer besonders deutlich. Beim Besuch in der Dauerausstellung über den „Alltag in der DDR“ hätten wir gerne mehr Zeit gehabt. Die politisch orientierte Stadtrundfahrt durch Berlin war nach anstrengenden Museumsbesuchen geradezu eine willkommene Pause.

Wir waren in einem luxuriösen Hotel untergebracht. Die Mittag- und Abendessen, jedes in einem anderen spezifisch ausgerichteten Restaurant, waren köstlich. Die Führung durch Judith Meisner vom Bundespresseamt war professionell. Angefüllt mit unglaublich vielen Informationen und Eindrücken traten wir die Rückreise an. Und, der Vollständigkeit halber sei erwähnt, all das war für uns kostenlos. Das Bundespresseamt übernahm alle Aufwendungen.

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